Sonntag, 26. September 2010

Dünnschiß zum Quadrat

Zu früh gefreut!

Da denkt man, man sei von dem schlechten Essen nicht betroffen und schon liegt man 1 Tag später für 2 Tage im Bett.
Tja, meinen ersten Durchfall auf den Philippinen hab ich jetzt schon in der Tasche. War aber doch ziehmlich anstrengend und gar nicht so schmerzensfrei. Den Verlauf kann man eigentlich ganz einfach beschreiben.

Angefangen hat das Alles Nachts um 4Uhr… Ich ging auf Toilette und habe mir schon gedacht, dass ich Durchfall habe. Hat sich auch bestätigt. Nur war das wirklich Wasser, was da kam, verbunden mit höllischen, krampfartigen Bauchschmerzen. Nach 10min war alles wieder in Ordnung.
5Uhr, eine Stunde später, ich wache auf und muss wieder. Genau das gleiche Prozedere.
6Uhr, 7Uhr, … 24Stunden lang. Am Schlimmsten war es um ca. 14Uhr. Ich habe geschwitzt wie ein Schwein und leichtes Fieber kam noch hinzu, die Schmerzen beim Stuhlgang,… kaum auszuhalten. Konnte dementsprechend auch nur 50min am Stück schlafen. Mhm, so kann man seinen Tag auch gestalten.
Am 2. Tag ging es dann allmählich, zwar musste ich noch regelmäßig aufs Klo rennen (jede 2.-3. Stunde), aber man kann es so als „Ausklang“ sehen. Ich lag aber trotzdem erstmal im Bett.

Ich vermute es waren entweder Chips aus dem Supermarkt (davon war Gregor vermutlich betroffen) oder Chicken vom lokalen Markt.

Jetzt kanns aber wieder weitergehn. Top fit!

Mittwoch, 22. September 2010

Tagaytay

Hallo Leute!
Da Mittwoch und Donnerstag unsere freien Tage sind, sind wir zugleich mit unserem Hausmeister nach Tagaytay gefahren, einem etwas höheren Städtchen, ca. 2Std entfernt.
Bei mir düst grad eine Kakerlake über den Tisch und fliegt jetzt aber in der Luft rum.

Tagaytay`s Picknick Grove
Ich und der mini-Taal Vulkan
... rain season

The smalles active volcano in the world

Gregor with Brother Nald on a Bridge in Tagaytays Picknick Grove

So... das in Kürze. Gregor hat scheinbar eine Lebensmittelvergiftung. Also alles raus damit =)
Mir gehts noch gut!



Dienstag, 21. September 2010

Gregor

Hier der Link zu Gregors Blog:

http://www.gregor-ichpackemeinenkoffer.blogspot.com/

Dort gibts Bilder, Videos und weitere ausführliche Berichte.
Manila Bay


Guten Tag!

Heute ist Samstag, der 18. September und bin nun seit knapp 4 Tagen im Projekt in der Stadt Paliparan in Cavite. Wohl eher Dorf.

Baragay (Stadteil) Paliparan:

Paliparan ist ein kleines Stadtteil und zu Fuß in ca. 15min durchquerbar. Es wird in sogenannte Phasen eingeteilt, wovon es 5 gibt. Wir wohnen in Phase 2 im Projekthaus des Pangarap Foundation, wo ich und Gregor auch arbeiten. Obwohl es nur eine kleine Stadt ist,     cruisen hier ganz viele Tricycles und Jeepneys rum, die einen von A nach B transportieren. Am Ende des Stadtteils befindet sich dann ein Terminal, von wo man mit Jeepneys oder Multicaps in die nächsten Städte fahren kann.
In Phase 3 gibt es einen Markt, wo man eigentlich fast alles kaufen kann, was man so zum Überleben braucht. Magkano = how much? & suklit = Wechselgeld finde ich, sind so die wichtigsten Vokabeln in Tagalog. Die zweite Amtssprache neben Englisch.


Von unserem Gebäude aus sieht man sogar den Vulkan!


Paliparans Markt


Ich im Tricycle! insgesamt passen 5 Leute rein/drauf =D


Unser Miniapartement:

Gregor und ich haben je ein Zimmer. Er das größere, was gleichzeitig auch unser Wohnzimmer ist und ich das ultra Mini-Ding.
Moskitonetze sind schon aufgehängt:

Der zukünftige Ingenieur hat sein Moskitonetz meisterhaft aufgehängt


Gregor meint, er würde es demnächst erneuern...



Unsere Dusche funktioniert hier nicht richtig.
Deshalb machen die Leute in Paliparan das so:


Einfach überkippen. Mittlerweile funktioniert unser Duschhahn wieder! jippi!

Fürs Erste sollen wir nach dem Abendessen nicht mehr raus. Das wäre dann so 19Uhr (um 18Uhr wird’s dunkel). Dann gehen wir entweder ins Internet oder wir gucken One Piece Folgen auf Gregors Laptop und trinken dazu ein Bierchen. Außerdem haben wir dann Zeit unseren Workoutplan umzusetzen und ein bisschen Bauch-Beine-Po zu trainieren.

Ich beim Workout


Und danach ein Bierchen mit Gregor. Dazu One Piece auf dem Laptop gucken!


Working:

Die nächsten 2 Wochen sollen wir erstmal damit verbringen das Projekt näher kennen zu lernen. Das heißt wir gucken mal hier und da und machen hier und da mit. Von Kindergarten zur Youth Gang. Dazu werd ich demnächst noch mehr berichten können.
Gusto kong mag salita ng Tagalog = I want to speak Tagalog.

Samstag, 11. September 2010

1. Post

Am 5.9.2010 um 14.45Uhr stieg ich also in den Flieger auf den Weg auf das Inselparadies, die Philippinen.

Alles fing an mit dem Auswahlseminar Anfang des Jahres, bei dem sich die Besten bewarben und nur die Besten der Besten auserwählt wurden, die für ein kommendes Abenteuer, welches durchaus an emotionale, psychische und physische Grenzen geht, bewappnet zu sein schienen... Ich bin dabei. ;P

Nach dem Vorbereitungsseminar in St. Andreasberg, bei dem ich tolle, nette Kameraden kennenlernen durfte, hatte ich Zeit mich von meiner lieben Familie und meinen Freunden zu verabschieden.

Nun aber sitze ich hier in der Lobby des Orchid Garden Suites-Hotel in Manila und versuche das Leben in Manila in vollen Zügen zu genießen. Momentan findet hier nämlich das Einführungsseminar statt, indem wir zwar nicht spezifisch auf unser Projekt vorberreitet werden, jedoch auf das Leben und das Verhalten auf den Philippinen. Den typischen Kulturshock habe ich zwar noch nicht miterlebt, aber das Autofahren hier scheint mir doch eher einer Herausforderung, der ich meiner Meinung nach noch nicht gewachsen bin. (witzige Busse, Jeepney, düsen hier rum; Bilder kommen demnächst)
Bereits am zweiten Tag, nach Ankunft unseres Fliegers, führte uns ein weltwärtsfreiwilliger, der in 3 Wochen schon zurück nach Deutschland fliegt, am Abend etwas in das Nachtleben in Manila ein. Mit ein paar Locals waren wir dann in einer Bar in Greenbelt (Name des Gebäudes/Mall). Security und andere Guards sieht man vor solchen größeren Gebäuden öfters stehen. Hier in der Nähe des Hotels zum Beispiel befindet sich eine Mall, bei der dann direkt neben dem Eingang sich kleine Kinder aufhalten, miteinander spielen und scheinbar gezielt auf Leute zugehen und bettelnd nach Geld fragen. Zumindest gab es, als ich aus dieser Mall ging, bisher keine Ausnahme.
Das wars fürs Erste. Ich versuche öfters mal Zeit zu finden in diesen Blog zu schreiben und hoffe, dass es euch gefällt. Über e-mails und andere Nachrichten aus Deutschland von euch freue ich mich ebenfalls.